Offshore-Windpark Wikinger: Prysmian Group schließt Seekabelprojekt ab

Die Prysmian Group hat das Inter-Array-Kabelsystem für den Offshore-Windpark Wikinger erfolgreich in Betrieb genommen. Den Auftrag für das Projekt hatte das Unternehmen im Februar 2015 von Iberdrola erhalten.

Prysmian-Group, Offshore-Windpark Wikinger
Das gesamte Projektmanagement für die komplexe Installation des Inter-Array-Kabelsystems für den Offshore-Windpark Wikinger wurde von der Prysmian Group übernommen. (Quelle: Prysmian Group)

»Dieses Projekt ist ein weiterer Meilenstein für den Konzern, denn es ist einer der ersten wirklich großen Offshore-Windparks, bei denen wir für die Lieferung und Installation des gesamten schlüsselfertigen Inter-Array-Systems verantwortlich waren«, betont David Rayner, Projektmanager der Prysmian Group.

Als Generalunternehmer war Prysmian zuständig für Auslegung, Herstellung, Installation, Seeverlegung, Anschluss und Prüfung der 33-kV-Seekabel in verschiedenen Querschnitten. So wurden Seekabel mit einer Gesamtlänge von 81 km verlegt, um die 70 Windturbinen mit dem Offshore-Umspannwerk des 350-MW-Windparks zu verbinden. »Dabei haben wir unser strategisches Know-how und unsere Fähigkeit zur Durchführung komplexer Komplettinstallationen in die Waagschale geworfen und die gesamte Lieferkette gestrafft«, so Rayner weiter.

Um für die künftigen Herausforderungen des Offshore-Geschäfts gewappnet zu sein, hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren kräftig in neue Betriebsmittel investiert, unter anderem in moderne Kabelverlegeschiffe und ein Kabelschutz-Komplettsortiment. Durch die Erweiterung des Produkt- und Dienstleistungsangebots – einschließlich eines neuen Asset-Management-Konzepts für die Reparatur und Wartung von Kabelsystemen – und aufgrund der Erfahrungen bei der Intra-Array- und Landanbindung von Windparks kann Prysmian als Generalunternehmer Komplettlösungen und umfassende Dienstleistungen einschließlich Engineering, Herstellung und Installation anbieten.