Marktwertanalyse für die Bewertung von Windenergieanlagen

Wie rentabel arbeiten einzelne Windenergieanlagen? Diese Frage kann mit dem anlagenspezifischen Marktwertindex EE beantwortet werden, den der Windpark-Manager energy consult im Rahmen einer detaillierten Marktwertanalyse ermittelt.

Mit einer detaillierten Marktwertanalyse bietet der Windpark-Manager energy consult Betreibern von Windenergieanlagen die Möglichkeit, die Rentabilität ihrer Anlagen zu bewerten. So können mit dem anlagenspezifischen Marktwertindex EE die Anlagenbetreiber auf einen Blick erkennen, wie gut ihre Anlagen innerhalb des Strommarkts aufgestellt sind und betrieben werden. Die detaillierten Marktwertanalysen zeigen die Wirtschaftlichkeit einer Windenergieanlage auf.

„Nicht nur der Wind entscheidet über die Rentabilität einer Windenergieanlage“, betont Henning Wegner, Geschäftsführer von energy consult. „Im Rahmen der Direktvermarktung ist es besonders entscheidend, zur richtigen Zeit Strom zu erzeugen, und zwar dann, wenn die Stromnachfrage und die Börsenpreise hoch sind.“

Marktwertanalyse zeigt Handlungsoptionen auf

Der Marktwertindex EE hat laut Wegner eine bestechend eindeutige Aussagekraft. „Ein Marktwertindex EE größer 1,00 bedeutet, dass der bewertete Windenergiebetreiber in Bezug auf den Börsenpreis zu günstigen Zeitpunkten elektrische Energie erzeugt und einspeist, also zum Zeitpunkt der Einspeisung ein hoher Energiepreis am Strommarkt gehandelt wird. Je kleiner dieser Index, desto ungünstiger ist der Zeitpunkt der Erzeugung und Einspeisung elektrischer Energie.“

Bei einem Marktwertindex über 1,00 oder auch unter 1,00 sollte die technische und kaufmännische Betriebsführung neu justiert werden, betont Wegner. Bei einem Indexwert deutlich über 1,00 rät Wegner, das vom Direktvermarkter angebotene Vermarktungsentgelt zu überprüfen und neu zu verhandeln. Bei einem Index deutlich unter 1,00 sollte der Wartungsplan optimiert werden.

„Unser Marktwertindex EE gewinnt an Aussagekraft durch einen ein- bis zweijährigen Vergleich der errechneten Daten mit den zeitgleichen Stromspotmarktpreisen“, erklärt Wegner. So sollten Anlagenbetreiber ihre Reparatur- und Wartungsarbeiten nicht prinzipiell in Schwachwindphasen legen, wenn gerade an der Börse Höchstpreise zu erzielen sind. Ein hoher Marktwertindex EE liefere zudem ein stichhaltiges Argument, um bei Verkaufsverhandlungen von gebrauchten Windenergieparks einen höheren Preis zu realisieren

LINKenergy consult
TEILEN