Lechwerke, Ladestationen
Die Ladestationen der Lechwerke haben diverse Zugangsmöglichkeiten – vom vertragsbasierten Laden bis zur vertragslosen Nutzung. (Quelle: Lechwerke)

Mit den neuen Ladestationen wollen die Lechwerke die Infrastruktur dem erwarteten künftigen Bedarf anpassen. Vor allem die Zahl der Gleichstrom-Schnellladestationen, mit denen Elektroautos in weniger als einer halben Stunde geladen werden können, vervielfacht sich. LEW will die geplanten 67 Ladesäulen bis spätestens Ende Mai 2018 in Betrieb nehmen. Wie auch die bestehenden Ladestationen des Unternehmens, werden auch die neuen Säulen ausschließlich mit Ökostrom beliefert.

Ladestationen haben diverse Zugangsmöglichkeiten

Die Ladestationen haben diverse Zugangsmöglichkeiten, vom vertragsbasierten Laden bis zur spontanen vertragslosen Nutzung. Mit dem Vertrag “LEW Autostrom“ oder dem “LEW Autostromticket 18“ können Kunden beispielsweise mehr als 3.800 Ladepunkte von LEW und des Innogy-Ladeverbunds frei nutzen. Die Verträge funktionieren ähnlich wie eine Flatrate. Wer sein E-Auto spontan ohne Vertrag laden möchte, kann an diesen Ladestation auch direkt via App bezahlen. Mit der Innogy-eCharge-App ist eine Bezahlung über Kreditkarte oder Paypal möglich.

Die Ladesäulen werden in das Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden. Um die Errichtung kümmert sich die LEW Netzservice GmbH, eine Tochtergesellschaft der Lechwerke.

Gefördert werden öffentlich zugängliche Ladesäulen

Die neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund zwei Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie “Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ (LIS) mit insgesamt rund 720.000 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMWi) gefördert. Mit dem Förderprogramm unterstützt das BMVI den Aufbau von 5.000 Schnell- und 10.000 Normalladestationen mit insgesamt 300 Millionen Euro. Gefördert werden nur Ladesäulen, die öffentlich zugänglich sind und mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

Flächendeckende Infrastruktur

“Seit vielen Jahren bringen wir mit der Elektromobilität die Energiewende auf die Straße und engagieren uns für den Aufbau von Ladestationen in der Region. Denn eine flächendeckende Ladeinfrastruktur ist für den Erfolg dieser Technologie ganz entscheidend“, erklärt Norbert Schürmann, LEW-Vorstandsmitglied, das Engagement seines Hauses.

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