Stromnetz Hamburg
In den kommenden zehn Jahren will Stromnetz Hamburg über zwei Milliarden Euro in die Erneuerung und den Ausbau des Verteilungsnetzes stecken. (Quelle: Stromnetz Hamburg)

Als Eigentümerin des Stromverteilungsnetzes und der dazugehörigen Netzanlagen sorgt die Stromnetz Hamburg GmbH, ein Unternehmen der Freien und Hansestadt Hamburg, für die zuverlässige Stromversorgung der Stadt. Über das Netz werden rund 1,1 Millionen Haushalte und Gewerbetreibende mit Strom versorgt.

Positiver Beitrag zu Wirtschaftskraft und Arbeitsmarktentwicklung

Durch die Geschäftstätigkeit des Unternehmens sichert jeder Arbeitsplatz bei Stromnetz Hamburg 1,5 weitere Vollzeitarbeitsplätze in Hamburg und mehr als zwei weitere in der Metropolregion. Für Hamburg sind das 1.022 zusätzliche Arbeitsplätze und 2.729 in der Region. Anders ausgedrückt heißt das, dass rund 115 Millionen Euro Einkommen in Hamburg und 215 Millionen in der Region im Zusammenhang mit Stromnetz Hamburg stehen. Jeder Euro Wertschöpfung, der durch das Unternehmen erwirtschaftet wird, ist mit weiteren 0,60 Euro in Hamburg (99 Millionen Euro) und 1,0 Euro (216,3 Millionen Euro) in der Region verknüpft. Für die öffentlichen Haushalte werden rund 115 Millionen Euro in der Hansestadt und rund 134 Millionen Euro in der Metropolregion generiert.

Gute Standortbilanz

Dieses erfreuliche Ergebnis liefert die Anfang November vorgestellte Standortbilanz des Unternehmens. Diese schlüsselt auf, was die seit 2014 wieder vollständig rekommunalisierte Stromnetz Hamburg GmbH auf Basis des Geschäftsergebnisses 2016 für Hamburg und die Metropolregion erwirtschaftet hat. Die Analyse der regionalökonomischen Effekte wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut Conoscope GmbH und unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Leipzig erarbeitet.

Beschäftigungs-, Einkommens- und Steuereffekte

Insgesamt gehen Wirtschaftsleistungen in Höhe von 264,6 Millionen Euro in Hamburg und 426,4 Millionen Euro in der Region auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens zurück. Diese Größe bildet auch die Grundlage für die Berechnung der Beschäftigungs-, Einkommens- und Steuereffekte. Hier handelt es sich um Investitionen sowie Aufträge an Unternehmen in der gesamten Region, die trotz europaweiter Ausschreibungen in der Region verbleiben können. Dazu zählen auch direkt abgeführte und induzierte Steuern und Abgaben, Gewinnausschüttungen an den Anteilseigner sowie die Zahlung von Löhnen, Gehältern, Pensionen und Ausbildungsvergütungen.

Deutlich erhöhte Investitionen nach der Rekommunalisierung

Dazu erklärt Christian Heine, kaufmännischer Geschäftsführer der Stromnetz Hamburg: „Als Betreiber der städtischen Strominfrastruktur leisten wir einen nennenswerten Beitrag zur Wirtschaftskraft in Hamburg und in der Metropolregion und das unter strikter Anwendung des regulatorischen Rechtsrahmens der Bundesnetzagentur. Seit der Rekommunalisierung haben wir unsere Investitionen deutlich erhöht, um das Netz fit für die urbane Energiewende zu machen. Und wir werden in den kommenden zehn Jahren weitere über zwei Milliarden Euro für die Erneuerung und den Ausbau unseres Verteilungsnetzes in die Hand nehmen. Wir leisten somit einen großen Beitrag zur Bruttowertschöpfung und für eine hohe Lebensqualität in unserem Versorgungsgebiet“.