Service für E-Flotten: Innogy und DKV gründen Joint Venture Charge4Europe

Versorgungslösungen für Betreiber gewerblicher E-Flotten in ganz Europa – das wollen Innogy und der Mobilitätsdienstleister DKV im Rahmen des Joint Ventures Charge4Europe gemeinsam anbieten.

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Wollen gemeinsam ein europaweites Roamingnetz öffentlicher Ladepunkte für E-Flotten aufbauen: Sven Mehringer, Managing Director DKV Euro Service, Alexander Hufnagl, Managing Director DKV Euro Service, Elke Temme, Senior Vice President eMobility innogy, Stefan von Dobschütz, Senior Vice President eMobility innogy, Werner Grünewald, Managing Director Euro Service, Christopher Schäckermann, Head of Product Management eMobility Services (Quelle: Innogy)

Der Bedarf an nutzerfreundlichen Gesamtlösungen und Services für E-Flotten wird in Zukunft deutlich steigen, vor allem bei Gewerbekunden. Um diesen Bedarf zu decken, gründen Innogy und DKV das Unternehmen Charge4Europe, an dem beide Unternehmen mit je 50 Prozent beteiligt sein.

Roamingnetz als White-Label-Angebot

»Im Rahmen des künftigen Joint Ventures werden wir gemeinsam ein europaweites Roamingnetz öffentlicher Ladepunkte für E-Flotten aufbauen«, erklärt Sven Mehringer, Geschäftsführer Fuel/Energy und Vehicle Services beim DKV Euro Service. Markus Dehn, Vice President Produktmanagement Elektromobilität bei Innogy, betont: »Das europaweite Roamingnetz von Charge4Europe wollen wir B2B-Kunden als White-Label-Technologiedienstleistung anbieten. Sie können damit ihre eigenen Produkte im Bereich Elektromobilität auf den Markt bringen und unter ihrem eigenen Markennamen an ihre eigenen Kunden vertreiben.«

Um seinen Kunden auch Lösungen für das Laden zu Hause und auf der Arbeit anbieten zu können, wird DKV zusätzlich eine Vertriebspartnerschaft mit Innogy eingehen. Dadurch können DKV-Kunden über den Mobilitätsdienstleister auch Wallboxen und Ladesäulen beziehen, sie zu Hause und am Arbeitsplatz installieren lassen und über ihren Arbeitgeber transparent abrechnen.