Marktkommunikation 2020: Strukturbruch in der Bilanzierung von SLP-Kunden

Die Bundesnetzagentur hat mit dem Festlegungsverfahren »Marktkommunikation 2020« die größte Änderungswelle an den regulierten Marktprozessen seit deren Einführung eingeläutet. So wird für Anlagen mit intelligenten Messsystemen ein grundlegend neues Bilanzierungsverfahren konsultiert. Das Verfahren stellt einen tiefen Eingriff in den Bilanzierungsgrundsatz der viertelstündlichen Ausgeglichenheit von Ein- und Ausspeisungen dar. Daher sollte dessen Einführung sorgsam abgewogen werden.

Das im Jahr 2016 in Kraft getretene Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) stellt Energieversorger vor große Herausforderungen: Neben fundamental neuen Anforderungen an die Messinfrastruktur, die den flächendeckenden Austausch aller Stromzähler erfordert, nimmt das Gesetz wesentlichen Einfluss auf die zur Belieferung der Kunden notwendigen Marktprozesse. Nachdem hierfür Ende 2016 zunächst Interimsprozesse festgelegt wurden, startete die Bundesnetzagentur (BNetzA) im Jahr 2018 die Konsultation einer erneuten Anpassung der Prozesslandschaft, die »Marktkommunikation 2020« [1].

Außer der Verlagerung der Messwertaufbereitung und -verteilung vom Verteilnetzbetreiber (VNB) auf den Messstellenbetreiber nach § 60 Abs. 1 MsbG, steht vor allem die Verteilnetzbilanzierung vor einem Umbruch: Künftig aggregiert gemäß § 67 Abs. 1 Nr. 6 MsbG der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) anstelle des VNB die Last- und Einspeisegänge von Einzelzählpunkten an Messstellen, die mit intelligenten Messsystemen (iMS) ausgestattet sind. Dieser Ansatz soll nicht auf Kunden mit Zählerstandsgangmessung beschränkt bleiben. Für Kunden, deren Entnahme zwar mit einem iMS erfasst wird, deren Jahresverbrauch aber weniger als 10.000 kWh beträgt (im Folgenden iMS-Kleinkunden), sieht die Behörde ein völlig neues Lastprofilverfahren vor. Operativ soll die Bilanzierung der iMS-Kleinkunden den ÜNB zugeordnet werden.

Unternehmen und Verbände sind seit Bekanntwerden des Vorhabens im März 2017 mit Blick auf die energiewirtschaftlichen Auswirkungen und die rechtlichen Rahmenbedingungen des neuen Lastprofilverfahrens in Fachgesprächen sowie mit detaillierten Arbeitspapieren in Kontakt mit der Behörde und setzen sich für die Beibehaltung des etablierten Standardlastprofilverfahrens (SLP-Verfahren) auch bei iMS-Kleinkunden ein [2].

Grundsätze des viertelstündlichen Bilanzierungssystems

Für die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Betriebs elektrischer Energieversorgungsnetze ist es entscheidend, dass Ein- und Ausspeisungen im Gesamtsystem stets ausgeglichen sind. Hierfür sorgen grundsätzlich die ÜNB (in ihrer Rolle als Bilanzkreiskoordinator) im Zusammenspiel mit den Bilanzkreisverantwortlichen (BKV). BKV sind in der Regel Lieferanten oder Unternehmen, die als Dienstleister für Lieferanten tätig sind. Auch VNB sind in diesem Zusammenhang BKV, soweit sie nach den Regelungen des § 12 Abs. 3 StromNZV zur Führung eines Differenzbilanzkreises verpflichtet sind.

Die BKV sind für die ausgeglichene Bilanz zwischen Einspeisungen und Entnahmen in einem Bilanzkreis im Zeitraster von einer Viertelstunde verantwortlich und übernehmen gegenüber den ÜNB die wirtschaftliche Verantwortung für Mengenabweichungen.

Die BKV bewirtschaften ihre Bilanzkreise kontinuierlich auf Grundlage aktueller Informationen wie Messdaten, Witterungsprognosen und ergänzenden Parametern bis zum Lieferzeitpunkt. Die ÜNB stellen verbleibende Ungleichgewichte in den Bilanzkreisen der BKV fest und rechnen diese als Ausgleichsenergie ab. Hierbei kommt ein volatiler und nicht prognostizierbarer Preis (BNetzA, Beschluss „Weiterentwicklung des Ausgleichsenergiepreis-Abrechnungssystems“, BK-6-12-024) zur Anwendung, wodurch den BKV ein wirtschaftlicher Anreiz gegeben wird, ihre Bilanz in jeder Viertelstunde ausgeglichen zu halten.

Derzeitige viertelstündliche Bilanzierung über Standardlastprofile

Eine Besonderheit besteht bei der Bilanzierung von Kunden, deren Verbrauch nur über größere Zeiträume – in der Regel ein Jahr – erfasst wird. Anstelle eines gemessenen Viertelstundenverbrauchs wird für diese Kunden für jede Viertelstunde ein statistisch ermittelter Verbrauchswert in den Bilanzkreis des zuständigen BKV eingestellt. Der Verbrauchswert wird auf Grundlage typischer Verbrauchsverläufe (Standardlastprofile, SLP) und des individuellen (geschätzten) Jahresverbrauchs der Kunden (Jahresverbrauchsprognosen, JVP) gebildet (Vgl. § 12 Abs. 1 u. 2 StromNZV).

Bei dem in der Verteilnetzbilanzierung am weitesten verbreiteten Verfahren, dem synthetischen Lastprofilverfahren, wird die Verantwortung für das Bilanzgleichgewicht zwischen den BKV und den VNB geteilt.

Die SLP sowie die JVP seiner Kunden sind dem Lieferanten ex ante bekannt. Er kann in Abstimmung mit dem BKV, dessen Bilanzkreis er seine Kunden zuordnet, erforderliche Einspeisemengen langfristig beschaffen, ohne dass für ihn ein Ausgleichsenergierisiko besteht.

Es liegt in der Natur standardisierter Lastverläufe, dass das tatsächliche Abnahmeverhalten einer SLP-Kundengruppe hiervon abweicht. Diese viertelstündlichen Abweichungen werden als Besonderheit im Bilanzierungssystem den Differenzbilanzkreisen der jeweiligen VNB zugeordnet, die als BKV für die Bewirtschaftung der SLP-Abweichungen verantwortlich sind (Vgl. § 12 Abs. 3 StromNZV).

Die VNB prognostizieren kontinuierlich auf Basis von Messungen des Vortags, Erfahrungswerten und sonstigen Einflussfaktoren (zum Beispiel Wetter, Ferienzeiten, Konjunktur) den Gesamtverbrauch der SLP-Kunden. Mit der exakten Kenntnis der den BKV der Lieferanten zuzuordnenden SLP-Mengen können auf diese Weise die zu beschaffenden SLP-Abweichungen mit guter Prognosegüte ex ante berechnet werden. Lieferanten und VNB beschaffen so in Summe viertelstundengenau den erwarteten Bedarf der SLP-Kunden. Der ÜNB gleicht die verbleibenden Prognoseabweichungen aus.

Bei dem weniger verbreiteten Bilanzierungsverfahren, dem analytischen Lastprofilverfahren, obliegt die Aufgabe der täglichen Prognose und Bewirtschaftung des SLP-Verbrauchs allein den Lieferanten/BKV; sämtliche SLP-Mengen werden Bilanzkreisen zugeordnet, sodass beim VNB systematisch keine Mengen im Differenzbilanzkreis auftreten. Im Folgenden werden die Auswirkungen für das synthetische Lastprofilverfahren aufgezeigt, wobei sich die Ergebnisse gedanklich auch auf das analytische Lastprofilverfahren übertragen lassen.

Istmengen-basiertes Lastprofilverfahren gemäß Konsultation

Es wird ein völlig neuartiges Lastprofilverfahren speziell für iMS-Kleinkunden konsultiert. Außer dem typischen, viertelstündlichen Verlauf der eigentlichen SLP fußt das Modell nicht mehr auf einer zwischen den Marktpartnern ex ante abgestimmten Verbrauchsprognose; vielmehr wird die am Ende des Liefermonats gemessene monatliche Istmenge rückwirkend zur Skalierung des SLP herangezogen. Insofern kann ein solches Verfahren als Istmengen-basiertes Lastprofilverfahren bezeichnet werden. Der konsultierte Modellansatz ist durch zwei wesentliche Grundzüge charakterisiert:

  • Die Summe der ex post bilanzierten, viertelstündlichen SLP-Energiemengen entspricht exakt dem tatsächlichen Kundenverbrauch; Mehr- und Mindermengen treten systematisch nicht mehr auf.
  • Die in die Bilanzkreise zu buchenden viertelstündlichen SLP-Verbräuche sind sowohl beim BKV als auch beim VNB ex ante nicht mehr bekannt.

Auswirkungen des Istmengen-basierten Lastprofilverfahrens auf die Grundsätze der viertelstündlichen Bewirtschaftung und den Regelenergieeinsatz

Der Konsultationsansatz wirkt sich nicht nur auf die operativen Bilanzierungsprozesse aus. Vielmehr ergeben sich durch das Verfahren auch erhebliche Implikationen auf energiewirtschaftliche Grundsätze und die Mechanik des gesamten Bilanzierungssystems.

Im etablierten synthetischen Lastprofilverfahren tragen BKV und VNB gemeinsam dafür Sorge, dass die tatsächlichen SLP-Verbräuche zu jeder Viertelstunde durch entsprechende Einspeisungen in das Stromnetz gedeckt sind; es handelt sich um ein in sich geschlossenes Bilanzierungs- und Bewirtschaftungsmodell. Als Grundlage für eine koordinierte Bewirtschaftung der für den Liefertag zu beschaffenden Menge dienen VNB und BKV im Rahmen des etablierten SLP-Verfahrens außer den normierten Lastprofilen die ex ante abgestimmten und damit beiderseits verwendeten JVP; diese dienen letztlich zur klaren Abgrenzung der durch VNB und BKV zu bewirtschaftenden Energiemengen.

Der Entfall einer vorab abgestimmten bilanzierungsrelevanten Verbrauchsprognose beziehungsweise einer klaren Zuständigkeitsabgrenzung für die Mengenbewirtschaftung hat folgerichtig fundamentale Auswirkungen auf die Gesamtbilanz der Energiemengenbereitstellung. Dies wird im Folgenden dargestellt.

VNB und BKV müssten künftig unabhängig voneinander einen zu erwartenden Monatswert für die iMS-Kleinkunden prognostizieren (Monatsverbrauchsprognose, MVP) und hieran ihre Beschaffung orientieren. In Tafel 1 sind Beschaffungsvorgänge für das konventionelle Standardlastprofilverfahren und das neue Istmengen-basierte Lastprofilverfahren gegenübergestellt. Dabei wird aus Gründen der Übersichtlichkeit unterstellt, dass alle SLP-Kunden entweder nach bestehender oder konsultierter Bilanzierungssystematik bilanziert werden.

Tafel 1. Gegenüberstellung der Beschaffungsvorgänge für das Standardlastprofilverfahren und das Istmengen-basierte Lastprofilverfahren

Eine Betrachtung der Gesamtbeschaffung von BKV und VNB zeigt, dass bei dem Istmengen-basierten Verfahren in Summe nicht mehr der vom VNB prognostizierte Verbrauch beschafft wird. Vielmehr ergibt sich eine Abweichung, die aus der Differenz der MVP der BKV und der MVP der VNB resultiert und eine systemrichtige Beschaffung der SLP-Verbrauchsmengen verhindert. Diese Differenz muss seitens der ÜNB durch Regelenergie zusätzlich ausgeglichen werden; das konsultierte System wirkt systematisch regelenergieerhöhend, da die Monatsprognosen von BKV und VNB regelmäßig voneinander abweichen. In Bild 1 sind diese Zusammenhänge vereinfachend dargestellt. Die Einführung des Monatsverbrauchswerts als beschaffungs- und bilanzierungsrelevante Größe suggeriert im Übrigen im Vergleich zum JVP-basierten Verfahren eine Verfahrensverbesserung, führt aber bei genauerer Betrachtung zu einem systematischen Bilanzierungsfehler.

Bild 1. Veranschaulichung der Beschaffungsvorgänge für das Standardlastprofilverfahren und das Istmengen-basierte Lastprofilverfahren

Die aufgezeigte Abweichung zwischen Gesamtbeschaffung und erwartetem SLP-Verbrauch wäre nur vermeidbar, wenn die Prognosen von BKV und VNB synchronisiert werden könnten; in diesem Fall würde systemimmanent (MVPVNB – MVPBKV) = 0 gelten und die Gesamtbeschaffung des Istmengen-basierten Verfahrens würde mit dem des etablierten SLP-Verfahrens übereinstimmen. Diese Abstimmung ist wiederum aber nicht mit dem geltenden Bilanzkreisabrechnungssystem vereinbar, da die aus den MVP resultierenden Abweichungen sowohl in den Händlerbilanzkreisen als auch in den Differenzbilanzkreisen der VNB als Ausgleichsenergie in Rechnung gestellt würden und jeder BKV selbst für die Ausgeglichenheit des eigenen Bilanzkreises verantwortlich ist. Durch eine Synchronisierung der Prognosen von BKV und VNB ist das Problem somit nicht zu lösen. Selbst wenn weitere Maßnahmen auf dieser Ebene denkbar wären, so wäre dies letztlich nur der Versuch, einen verfehlten Ansatz durch weiteren Aufwand zu heilen.

Über die dargestellten Auswirkungen auf das Gesamtgleichgewicht der Energiemengenbewirtschaftung hinaus ergeben sich auch unmittelbare wirtschaftliche Folgen für BKV und VNB.

Der Prognosefehler der BKV und VNB schlägt sich unmittelbar in zusätzlichen Ausgleichsenergiekosten nieder. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass der Parameter Monatsverbrauch einer Prognose, die vor dem Erfüllungsmonat erfolgen muss, kaum zugänglich ist. Vor allem Wetterparameter, die maßgeblichen Einfluss auf das Verbrauchsverhalten haben, lassen sich für den Zeitraum eines Monats nicht verlässlich vorhersagen. Mangels Prognostizierbarkeit des ausgleichsenergieverursachenden Parameters ist diesbezüglich die Ausgleichsenergieabrechnung deutlich zufallsgeprägt und insofern ein unkalkulierbares Risiko.

Bewertung des Istmengen-basierten Verfahrens aus Sicht der Marktprozesse

Im Gesamtkontext der Marktprozesse rund um die Belieferung von iMS-Kleinkunden ergeben sich durch das neue, beim ÜNB angesiedelte Istmengen-basierte Lastprofilverfahren prozessuale Besonderheiten. Ohne detaillierte Darstellung sollen folgende Sachverhalte genannt werden:

  • Die Einführung des neuen Lastprofilverfahrens für iMS-Kleinkunden erfordert umfangreiche Änderungen und Ergänzungen an den Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS [3], Bild 2).
  • Das konsultierte Verfahren vermeidet einerseits eine durch einen Bilanzierungsverfahrenswechsel ausgelöste Übergabe der Aggregationszuständigkeit zwischen ÜNB und VNB. Andererseits ergibt sich hieraus – mit erkennbar höheren Fallzahlen – die Notwendigkeit zusätzlicher Stammdatenaustauschprozesse zwischen ÜNB und VNB, vor allem bei Lieferantenwechseln sowie bei Ein- und Auszügen.
  • Ein Wechsel der Aggregationszuständigkeit (vom VNB zum ÜNB und umgekehrt) muss als automatisierter Prozess für andere Standardfälle (zum Beispiel Neueinbau iMS, Stilllegung der Anlage) sowieso technisch ausgeprägt werden und ist bereits Teil der konsultierten Prozessdokumente; insofern ergäbe sich kein zusätzlicher Implementierungsumfang.
  • Es entstehen Doppelstrukturen in den IT-Systemen. Die bei den ÜNB neu zu etablierenden Prozesse müssen darüber hinaus auch bei den VNB und Lieferanten beziehungsweise BKV zusätzlich implementiert werden, um die notwendige Konsistenz der Datenbestände zu gewährleisten.
  • Es ergibt sich kein Vorteil aus dem Wegfall der Mehr-/Mindermengenabrechnung für iMS-Kleinkunden; für Kunden mit modernen und konventionellen Messeinrichtungen sind die Systeme beim VNB weiterhin vorzuhalten.
  • Nicht absehbar erscheint aus heutiger Sicht der sich ergebende zusätzliche Clearingaufwand im Zusammenspiel aller beteiligten Marktrollen, für den die Kundengruppe der iMS-Kleinkunden einen wichtigen Mengentreiber darstellt.
Bild 2. Implikationen des Istmengen-basierten Lastprofilverfahrens auf MaBiS-Prozesse

Rechtliche Einordnung

Eine juristische Betrachtung des konsultierten Verfahrens in Form eines Rechtsgutachtens [4] zeigt außer den dargestellten energiewirtschaftlichen Aspekten auch erhebliche rechtliche Bedenken auf. So ist die Übertragung der SLP-Aggregation auf den ÜNB aus dem MsbG nicht ableitbar und die Ermächtigungen der BNetzA reichen zur Festlegung des neuen Bilanzierungsverfahrens, das mit Bilanzierungsgrundsätzen in EnWG und Stromnetzzugangsverordnung kollidiert, nicht aus. Eine Übermittlung monatlicher Ablesewerte an Netzbetreiber und BKV ist mit dem Datenschutz nicht vereinbar und im MsbG nicht vorgesehen.

Fazit und Ausblick

Ein Bilanzierungssystem soll sicherstellen beziehungsweise Anreize dafür setzen, dass die Marktakteure, in diesem Kontext vor allem BKV und VNB, gemeinsam dafür sorgen, dass Ein- und Ausspeisung in jeder Viertelstunde im Gleichgewicht sind und der Regelenergieeinsatz minimiert wird.

Mit Einführung des Ist-Monatswerts als bilanzierungsrelevante Größe wird ein systemfremder Parameter in die Bilanzierung eingebracht. In dessen Folge steigt das Ausgleichsenergievolumen bei VNB sowie BKV systematisch und entsprechend auch die Inanspruchnahme von Regelenergie.

Im Ergebnis ist das Istmengen-basierte Lastprofilverfahren nicht nur ungeeignet, richtige Anreize für eine aus Sicht des Gesamtsystems sachgerechte Bewirtschaftung zu setzen; vielmehr stellt das Verfahren selbst einen nachteiligen Systembruch im Bilanzierungsmodell dar und erhöht unnötig den Prozessaufwand und die Risiken des Gesamtsystems.

Literatur

[1] BNetzA: Konsultationsverfahren im Rahmen des Festlegungsverfahrens zur weiteren Anpassung der elektronischen Marktkommunikation an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (Marktkommunikation 2020 – MaKo 2020). BK6-18-032, Bonn, 15. Juni 2018.

[2] BDEW: Konsultationsstellungnahme im Rahmen des Festlegungsverfahrens zur weiteren Anpassung der elektronischen Marktkommunikation an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende (BK6-18-032, Marktkommunikation 2020 – MaKo 2020). Berlin, 19. Juli 2018. www.bdew.de/service/marktprozesse-im-ueberblick

[3] BNetzA: Marktregeln für die Durchführung der Bilanzkreisabrechnung Strom (MaBiS). Konsultationsversion, Stand 15. Juni 2018.

[4] Weyer, H.: Rechtsfragen des Zielmodells der Bundesnetzagentur für das Messwesen betreffend Letztverbraucher mit intelligenten Messsystemen und einem Jahresstromverbrauch von bis zu 10 000 kWh. Goslar, 1. Juli 2018. www.verteilnetze.de/download

Autoren

Bernd Wiesmann, Grundsatzfragen Netzwirtschaft/Netzzugang,
innogy SE, Essen, E-Mail: bernd.wiesmann@innogy.com

Laura Emmermacher, Netzwirtschaftliche Grundsatzfragen & Konzessionen,
Rheinische NETZGesellschaft mbH, Köln, E-Mail: l.emmermacher@rng.de

Dr. Lutz Markus, Netzvertrieb,
enercity Netzgesellschaft mbH, Hannover, E-Mail: lutz.markus@enercity-netz.de

Gastbeitrag aus ew 9/2018

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