Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft wächst weiter

Die Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft hat im Jahr 2017 drei neue Mitglieder gewonnen. Damit zählt der Verein jetzt 16 aktive Förderer, die die Verbreitung des Softwarestandards BO4E, der „Geschäftsobjekte für die Energiewirtschaft“, unterstützen.

Statt über individuelle Schnittstellen zu kommunizieren (links), soll der Datenaustausch zwischen Software-Applikationen künftig über standardisierte Business Objects for Energy (BO4E) stattfinden (rechts).

Der Marketingdienstleister Axciom Deutschland GmbH aus Neu-Isenburg, die Unternehmensberatung Preisenergie GmbH aus München sowie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers GmbH (PWC) aus Frankfurt am Main traten 2017 der Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft e. V. bei. Dies bedeutet, zusammen mit der Nexiga GmbH, Bonn, der Cursor Software AG, Gießen, und der Enportal GmbH, Hamburg, die nach Gründung der Interessengemeinschaft im Sommer des vergangenen Jahres bereits bis Ende 2016 hinzukamen, einen Zuwachs von insgesamt  45 Prozent. Alle gemeinsam unterstützen durch ihren Beitritt die Verbreitung des Software-Kommunikationsstandards der „Geschäftsobjekte für die Energiewirtschaft“ (Business Objects for Energy, kurz BO4E).

Mitglieder sind von BO4E überzeugt

„Die fortschreitende Digitalisierung sowie der zunehmende Einfluss von Big Data machen flexiblere Softwarelösungen mit einem hohen Individualisierungsgrad erforderlich“, beschreibt Dr. Norbert Schwieters, Leiter Energiewirtschaft bei PWC, die Marktsituation und unterstreicht die Motivation seines Unternehmens, sich für BO4E einzusetzen.

„Standardisierte Geschäftsobjekte ermöglichen eine effiziente Einbindung verschiedener Softwarelösungen, minimieren Schnittstellenrisiken und bilden so die Basis für steigende Automatisierung und Data Analytics. Als Partner der Energiewirtschaft bringen wir unser System- und Prozessverständnis in die Entwicklung dieser neuen Standards ein.“

Standardisierte Schnittstellen erschließen zusätzliche Datenquellen

Auch Direktmarketing-Profi Axciom weiß um die Vorteile, die mit schnittstellenoptimierten Datentransfers einhergehen. Dazu Jan Kunowski, Head of Marketing bei Axciom Deutschland: „Wir sind von BO4E überzeugt. Wir waren schon immer der Meinung, dass man guten Daten in der Verwendung nicht anmerken sollte, wie aufwändig und komplex sie erstellt wurden. Unkomplizierte Integration und Anwendungsnähe sind uns wichtig.“ Daher unterstützt Acxiom die eindeutige Identifikation von Business Objects und ihre Anreicherung mit marktrelevanten Daten, so Kunowski.

Dr. Siegfried Numberger, Geschäftsführer bei Preisenergie, ein Unternehmen, das auf die Margenoptimierung bei Energieversorgern spezialisiert ist, bringt es auf seine Weise auf den Punkt: „Wir ermitteln mit Data Mining für jeden Kunden den richtigen Preis. Standardisierte Schnittstellen erschließen zusätzliche Datenquellen. Ergebnisse werden dadurch genauer und Preise besser.“

BO4E für uneingeschränkten Datentransfer in der Energiewirtschaft

Dank Business Objects for Energy (BO4E) passen Apps der verschiedensten Hersteller künftig in jede vorhandene IT-Infrastruktur, da die Schnittstellenproblematik entfällt. Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Geschäftsobjekte Energiewirtschaft, Peter Martin Schroer, freut sich über den Zuwachs des Vereins, denn harmonisierte Schnittstellen sichern den uneingeschränkten Datentransfer, den die Energiewirtschaft braucht.

Und der Nutzen wächst mit jedem Unternehmen, das sich dem Verein anschließt. Schroers ehrgeiziges Ziel lautet: „Wir wollen unseren unabhängigen Kommunikationsstandard in der Branche schnellstmöglich und flächendeckend etablieren, denn um so leistungsfähiger können wir auf die Nachfrage nach Software-Applikationen reagieren.“