Fernwirkcontroller WebRTU von EES jetzt mit LTE-Modem

Seit August 2018 bietet die EES den Fernwirkcontroller WebRTU mit LTE-Modem an. Aufgrund der hohen Verfügbarkeit von LTE-Funknetzen und der attraktiven Volumenpakete wird diese Kommunikationstechnologie zunehmend interessant für die Fernwirktechnik.

EES, WebRTU
Die neue 4G-Variante des WebRTU ersetzt die bisherigen Versionen und steht ohne Aufpreis zur Verfügung. (Quelle: EES)

Die hohe Verfügbarkeit von LTE-Funknetzen in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten sowie die attraktiven Volumenpakete der Provider sind die Grundlage für die zunehmende Integration von 4G-Modems in Fernwirkcontroller. Ein Beispiel dafür ist der Fernwirkcontroller WebRTU der EES Elektra-Elektronik GmbH & Co. Störcontroller KG.

Dabei kann auf dem WebRTU mit LTE-Modem, im Gegensatz zu Cloudlösungen, aufgrund der gesteigerten Bandbreite das komplette Prozessabbild auf dem jeweiligen Gerät vorgehalten werden. So lässt sich das gewünschte Gerät entsprechend ansprechen und per Webinterface dynamisch visualisieren und steuern. Über IP-Forwarding können darüber hinaus externe Geräte per Ethernet-Schnittstelle angesprochen und ausgelesen werden.

Ein weiterer Vorteil: Aufgrund der größeren Bandbreite lassen sich mehr geloggte Daten und Berichte im jeweiligen Zeitintervall übertragen. Ebenso ist bei LTE-Verbindungen der Protokoll-Overhead bei VPN, SSL-Verschlüsselung vernachlässigbar. Dafür ist dies im Hinblick auf die integrierte IT-Sicherheit, die sich auch mittels Firewall erhöhen lässt, eine wichtige Komponente für kritische Anlagen. Ob Parametrierung der standardisierten Schnittstellen für Modbus TCP/RTU, der IEC-Kopplungen zur Verbindung mit Feldgeräten und Leittechnik oder das Erzeugen der Darstellungen und Berichte: Das Konfigurationstool enthält dafür alle wichtigen Funktionen.

Der Netzausbau der Mobilfunknetze auf der aktuellen 4G-Architektur stellt eine zukunftssichere Lösung dar. Alle bisherigen Optionen der WebRTU  bleiben auch bei der LTE-Variante bestehen. So stehen zwei Varianten zur Verfügung: eine Variante mit 16 digitalen Ein- oder Ausgängen und mit acht analogen Eingängen sowie zwei Ausgängen; eine reine Gateway-Variante ohne Ein- und Ausgänge. Die neue 4G-Variante ersetzt die bisherigen Versionen und steht ohne Aufpreis zur Verfügung.