BNetzA: Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen sinken wieder

Der prognostizierte Zubau von Photovoltaik-Anlagen im Jahr 2018 liegt oberhalb des Ausbaupfads. Daher senkt die Bundesnetzagentur die Fördersätze für Anlagen, die zwischen August und Oktober in Betrieb genommen werden.

Die Fördersätze für Photovoltaik-Anlagen, die zwischen 1. August 2018 und 31. Oktober 2018 in Betrieb genommen werden, sinken um jeweils 1 Prozent je Monat. Dies hat die Bundesnetzagentur bekanntgegeben. Hintergrund ist, dass der Zubau von Photovoltaik-Anlagen zurzeit oberhalb des Ausbaupfads liegt.

Monatliche Anpassung der Fördersätze

Die Fördersätze für Strom aus Photovoltaik-Anlagen außerhalb der Ausschreibung werden nach den Regeln des Erneuerbare-Energien-Gesetzes monatlich angepasst. Entscheidend hierfür ist der Brutto-Zubau der vergangenen sechs Monate, der auf ein Jahr hochgerechnet wird. In dem hier betrachteten Zeitraum liegt der hochgerechnete Brutto-Zubau bei rund 2.727 Megawatt und damit knapp über dem gesetzlich festgelegten Ausbaupfad von 2.500 Megawatt.

Im Rahmen der Berechnung der Fördersätze werden die in den Monaten Januar 2018 bis Juni 2018 gemeldeten Zahlen berücksichtigt. Hierin sind alle Meldungen in diesem Zeitraum, auch Nachmeldungen und Korrekturen von Anlagendaten enthalten.

Der Brutto-Zubau setzt sich zusammen aus den Anlagen im Photovoltaik-Melderegister und den Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Anlagenregister.

Weitere Informationen zu den Fördersätzen für Strom aus Photovoltaik-Anlagen veröffentlicht die BNetzA unter ⇒www.bundesnetzagentur.de/eeg-v.

Die Zahlen zum Anlagenregister sind unter ⇒www.bundesnetzagentur.de/eeg-a veröffentlicht.

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